Schwangerschaft und Geburt

 

Während der Schwangerschaft muss sich der Körper an veränderte statische, muskuläre und hormonelle Bedingungen anpassen.

Organe verlagern sich, das Gewicht des Bauches verändert die Körperstatik, das Becken passt sich an die wachsende Gebärmutter an, und die Muskulatur, Sehnen und Bänder werden durch hormonelle Veränderungen gedehnt.

 

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Ischiasbeschwerden

  • Leistenschmerzen
  • Rücken- und Beckenschmerzen
  • Symphysenschmerz
  • Verspannungen im Nacken, Schulter- und Lendenbereich

  • Atemeinschränkungen

  • Spannungszustände im Bauch- und Beckenbereich

  • Wasseransammlungen oder Schwellungen in den Beinen

  • Sensibilitätsstörungen der Hände (Karpaltunnelsyndrom)
  • Harndrang

Begleitende osteopathische Maßnahmen:

  • Lösen muskulärer und faszialer Spannungen im Rücken, Becken und Bauchraum

  • Förderung der Beweglichkeit der Gelenke, insbesondere Becken, Kreuzbein und Hüfte

  • Unterstützung der Organbeweglichkeit zur Entlastung von Verdauungs- und Atmungsorganen

  • Anpassung der Körperstatik zur Reduktion der Belastung auf Wirbelsäule, Becken und Beine

  • Entlastung von Nervenspannungen

 

Osteopathische Vorbereitung auf die Geburt

 

 

Die optimale Zeit für eine letzte osteopathische Behandlung zur Geburtsvorbereitung liegt zwischen der 36. und 38 SSW.  

Ziel ist es, die Beweglichkeit und Durchblutung des Beckenbereiches zu verbessern und den Körper optimal auf die Geburt vorzubereiten.

 

Nach der Geburt

 

Nach der Geburt kann die Osteopathie auch unterstützen, sowohl nach vaginaler Geburt als auch nach Kaiserschnitt.

 

  • Wochenbettblues/ Postpartale Depression 
  • Rückenschmerzen/ Spannungen, die sich während der Schwangerschaft und Geburt entwickelt haben
  • Rückbildung
  • Blasen- und Stuhlinkontinenz nach der Geburt
  • Dysfunktionen des Steißbeins (Schmerzen, etc.)
  • Narbenbehandlung
    • Kaiserschnitt
    • Dammriss/ Dammschnitt
    • PDA